
In seiner Kindheit und Jugend waren Kunst und Kultur durch seine Familie ein stetiger, stiller Begleiter — etwas, das ihm erst Jahre später in seiner vollen Bedeutung bewusst werden sollte. Das Zeichnen und Malen bereitete ihm bereits in jungen Jahren große Freude.
Über Jahre vertiefte sich Amir in Grafik und Malerei, studierte die klassischen Meister und entwickelte eine Bildsprache, die westliche Schule und persische Mythologie verbindet. Was als Leidenschaft begann, reifte zu einem ernsthaften künstlerischen Werk.
„Ein gutes Werk drückt sich im Augenblick des Entstehens aus — in der Emotion, der Geschichte und der Handschrift.“
Aus dieser Auseinandersetzung mit dem Bild entstand schließlich auch der Wunsch, seine Kunst auf einem neuen Träger fortzuführen: der Haut. Heute ist das Tätowieren für Amir eine weitere Ausdrucksform seines künstlerischen Schaffens — ein Kunsthandwerk, das dieselbe Sorgfalt verlangt wie Leinwand und Papier.
Für ihn bleibt die Kunst dabei eine universelle Sprache: „Sie verbindet Menschen über Kultur, Herkunft und Zeit hinweg. Wenn ich hinter einem Werk stehe, dann mit voller Hingabe — anders entsteht kein gutes Bild.“















